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Rettungssport, Rettungssport - Einladungswett

Nieder-Olm/Wörrstädter mit Mittelfeld-Platzierung beim 17. DLRG Cup

Veröffentlicht: Sonntag, 21.07.2013
Autor: Daniel Schuessler
Board-Race Start beim DLRG Cup 2013
Das Team der DLRG Nieder-Olm Wörrstadt. von links nach rechts: Hinten: Daniel Schüßler, Sascha Kloft, Dominik Schmahl. Vorne: Nadine Weber, Anja Parotat, Anna Alicia Abad Sieper, Laura Hißler

Vom 18.-21. Juli war ein achtköpfiges Team der DLRG Ortsgruppe Nieder-Olm / Wörrstadt zum dritten Mal in Folge beim internationalen DLRG-Cup, einem der größten Freigewässerwettkämpfe im Rettungssport in Europa, am Start. Leider konnte das Gesamtergebnis der Rheinhessen in diesem Jahr nicht überzeugen.

Neben Nationalteams aus z.B. Deutschland, Niederlande, Dänemark und der Schweiz waren die 54 stärksten DLRG-Ortsgruppen Deutschlands im Freigewässer in Warnemünde (Rostock) am Start.

Nachdem am Anreise- und Trainingstag, Donnerstag, die Wellen zwar vorhanden, aber relativ schwach, waren sollte es am ersten Wettkampftag anders kommen. Starker Wind aus Nord-West, hohe Wellen und eine starke Strömung machten den Binnen-Ortsgruppen das Leben gerade im Ski-Race (ein Kajak-ähnliches Rettungssport-Gerät) schwer.

Doch auch in den anderen Disziplinen blieben die Erfolge der letzten beiden Jahre aus. Einerseits bedingt durch Abgänge der beiden stärksten Sportlerinnen zur hessischen Ortsgruppe Kelkheim, andererseits dadurch, dass die Überraschungserfolge der anderen Sportler dieses Jahr ausblieben.

Aus dem Herren-Team, aus unter anderem Sascha Kloft, Dominik Schmahl, Daniel Schüßler, konnten sich Sportler ausschließlich in Beach Flags von den Vor-Vor-Läufen (Achtelfinale) in die Vorläufe (Viertelfinale) qualifizieren. In den Vorläufen war dann für Sascha nach drei Runden, für Daniel nach fünf Runden kein Weiterkommen. Bei Sascha Kloft kam zu allem Übel noch eine Verletzung an der Schulter dazu. Im davor ausgetragenen Run-Swim-Run schwamm er noch knapp an einer Qualifikation für das Finale vorbei. Auch Dominik verletzte sich während dem Wettkampf an der Hand, so dass er zwar noch Board fahren konnte, aber an seinen Start in Oceanmen nicht zu denken war. Im Ski Race kam Daniel auf Kurs zur Halbfinal-Qualifikation erst gut, nach der letzten Wendeboje aber nicht mehr, mit den ungewohnten Wellen zurecht, stürzte und kam nur noch als neunter ins Ziel.

Auch in den drei Mannschaftsdisziplinen reichte es, wenn auch stellenweise sehr knapp, nicht für die Final-Qualifikationen. Im Board Rescue Race schrammten Sascha und Dominik mit dem vierten Platz nur um einen Platz an einer Halbfinal-Qualifikation vorbei. Im Rescue Tube Race lag man bis nach ca. drei Viertel des Rennens, obwohl Daniel für den verletzten Sascha einspringen musste, auf Platz drei, was die Qualifikation für das Finale bedeutet hätte, doch auf dem Rückweg war wieder zu merken, dass Trainingsmöglichkeiten am Meer fehlen. Aufgrund des Wellengangs verlor der Retter auf dem Rückweg die Orientierung und schwamm fast die doppelte Strecke, wodurch der Platz verspielt wurde und man am Ende nur als achte ins Ziel kam.

Auch bei den Damen, Nadine Weber, Laura Hißler, Anja Parotat und Anna Alicia Sieper, lief nicht alles rund. Schon im Vorfeld mussten die Aufstellungen für die Disziplinen, bedingt durch eine Verletzung von Anja, umgestellt werden, doch teilweise waren die auch so gute Chancen vorhanden.

In Beach Flags konnte die aussichtsreiche Starterin, Anja, aufgrund einer Verletzung von der Arena Rescue in Montpellier nicht antreten. Anna Alicia und Laura kamen nicht über die Vor-Vor-Läufe hinaus. Im Ski Race machten den beiden Starterinnen, Anja und Anna-Alicia, die hohen Wellen und der starke Wind so zu schaffen, dass sie wie in etwa die Hälfte des Teilnehmerfeldes, die Strecke nicht beenden konnten. Im Run-Swim-Run schafften Laura und Nadine im Halbfinale die Qualifikation für das Finale knapp nicht. Im Board Race dann machten sich die Trainingsbedingungen wieder bemerkbar und die Küsten-Ortsgruppen, bzw. Ortsgruppen die regelmäßig Trainingslager an der Küste durchführen, „surften“ den Binnen-Ortsgruppen auf den Wellen weg. So war auch dort für keinen der Nieder-Olm / Wörrstädter Starter eine Qualifikation für das Halbfinale möglich. Im Oceanwomen-Halbfinale zeigt dann Nadine noch einmal eine sehr starke Leistung und kam als zehnte ins Ziel. Die Qualifikation für das Finale war allerdings den ersten acht vorbehalten.

Bei den Mannschaftsdisziplinen gelang den Damen im Board Rescue mit dem zweiten Platz im Vorlauf die Qualifikation für das Halbfinale. Dort aber machten dann auch wieder die Wellen den Unterschied und dem, auf Binnengewässern starken Team aus Anja und Nadine, gelang die Quali für das Finale nicht. Auch im aussichtsreichen Rescue Tube Race der Damen lief nichts rund und schon die erste Schwimmerin verlor beim Start Brille und Kontaktlinsen und zielte so auf die Boje in einer falschen Farbe. In der Oceanwomen-Staffel war es dann wieder denkbar knapp, acht Mannschaften qualifizierten sich für das Finale, doch am Ende reichte es hier nur für einen guten zehnten Platz.

 

Dadurch, dass in diesem Jahr keine Final-Qualifikationen erreicht werden konnten und verletzungsbedingt ein Teil der Wettkampfteilnahmen nicht möglich waren, standen am Ende für die Team-Wertung nur 24 Punkte zu Buche was nur für Platz 35 der 54 DLRG-Ortsgruppen reichte. Alleine die verletzungsbedingten Nicht-Teilnahmen hatten zur Folge, dass 11 Punkte und somit zehn Plätze verloren gingen. Der diesjährige DLRG-Cup ging, wie die letzten Jahre, mit 389 Punkten an die DLRG Halle-Saalekreis, es folgten mit 313 und 208 Punkten die Ortsgruppen aus Magdeburg und Harsewinkel.

Um künftig Abgänge der besten Schwimmer aufgrund von besseren Bedingungen und die Anschaffung von wettkampffähigen Materialien zu ermöglichen ist die DLRG auf Sponsoren angewiesen. Der jüngste Surfski, der im gesamten Landesverband Rheinland-Pfalz zur Verfügung steht, ist zum Beispiel mittlerweile über zehn Jahre alt. Seitdem hat sich auf diesem Gebiet allerdings technisch einiges verbessert, so dass das zur Verfügung stehende Material schon einen Nachteil bringt. Auch Trainingslager an der Küste können momentan, aufgrund fehlender finanzieller Mittel für den Rettungssport, nicht durchgeführt werden. Sponsoren können sich über unsere Aktivitäten unter www.sponsoring.dlrg-no-w.de informieren, aber auch jede Spende hilft weiter. Informationen dazu und die Möglichkeit online zu spenden gibt es unter www.spenden.dlrg-no-w.de.

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